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Hydraulischer Abgleich: Heizkosten senken und Wohnkomfort steigern

  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Heizkosten senken und gleichzeitig den Wohnkomfort steigern – das verspricht der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage. Was lange als technische Feinheit galt, ist heute für viele Gebäude gesetzlich vorgeschrieben. Für Eigentümergemeinschaften lohnt sich ein genauer Blick auf diese effiziente Optimierungsmaßnahme.

Was ist der hydraulische Abgleich?

Der hydraulische Abgleich ist ein Verfahren zur Optimierung von Heizungsanlagen. Dabei wird jeder Heizkörper exakt auf die Wassermenge eingestellt, die er für die optimale Erwärmung des jeweiligen Raumes benötigt. Das Ergebnis: alle Räume werden gleichmäßig warm, und die Heizung arbeitet deutlich effizienter – ohne dass der Energieverbrauch unnötig in die Höhe getrieben wird.

Warum ist er so wichtig?

Ohne hydraulischen Abgleich werden Heizkörper nahe der Heizungspumpe oft überversorgt, während weiter entfernte Heizkörper nicht ausreichend warm werden. Die Folge sind ungleichmäßige Raumtemperaturen, störende Strömungsgeräusche und ein unnötig hoher Energieverbrauch von bis zu 15 Prozent. Ein korrekt durchgeführter Abgleich beseitigt diese Probleme dauerhaft.

Weißer Heizkörper an der Wand einer renovierten Wohnung als Teil eines optimierten Heizsystems

Gesetzliche Verpflichtung

Seit der Heizungsoptimierungsverordnung (EnSimiMaV) ist der hydraulische Abgleich für Gebäude mit Gasheizung Pflicht. Mehrfamilienhäuser mit zehn oder mehr Wohneinheiten mussten ihn bereits bis September 2023 durchführen lassen, kleinere Objekte folgten bis 2024. Wer die Pflicht missachtet, riskiert Bußgelder und kann Förderungen verlieren.

So läuft der Abgleich ab

Zunächst erfasst ein Fachbetrieb die Heizlast jedes Raumes und berechnet die benötigte Wassermenge pro Heizkörper. Anschließend werden die voreinstellbaren Thermostatventile entsprechend justiert und die Heizungspumpe optimal eingestellt. Bei älteren Anlagen kann der Austausch nicht voreinstellbarer Ventile erforderlich sein – ein Aufwand, der sich in der Regel schnell auszahlt.

Kosten und Förderung

Die Kosten variieren je nach Gebäudegröße zwischen rund 600 und 1.500 Euro für ein Einfamilienhaus, bei Mehrfamilienhäusern entsprechend mehr. Über die BAFA-Förderung lassen sich bis zu 15 Prozent der Investitionskosten als Zuschuss zurückholen – im Rahmen einer Heizungserneuerung sogar deutlich mehr. Die Amortisation erfolgt meist innerhalb weniger Jahre durch eingesparte Heizkosten.

Fazit

Der hydraulische Abgleich ist eine der wirtschaftlichsten Maßnahmen zur Senkung der Heizkosten in einer WEG. Er verbessert den Wohnkomfort, senkt die Betriebskosten und ist heute für viele Gebäude gesetzlich vorgeschrieben. Wir von HF&Co. unterstützen unsere Eigentümergemeinschaften bei der Planung, Beauftragung und Fördermittelbeantragung – sprechen Sie uns an.

Bildquellen: Titelbild – Quelle: Pexels, Fotograf/Beitragender: BOOM 💥 Photography | Bild 1 – Quelle: Pexels, Fotograf/Beitragender: Patrycja Grobelny. Lizenz: Pexels License (kostenlose kommerzielle Nutzung, keine Namensnennung erforderlich – hier dennoch zur Transparenz angegeben).

 
 
 

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